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Mirado Black - Tomatensamen
Mirado Black - Tomatensamen
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Mirado Black - Tomatensamen

Mirado Black - Tomatensamen

€2,20
Inklusive Steuern.

Entdecken Sie die außergewöhnliche „Mirado Black“:

Die „Mirado Black“ ist eine spektakuläre Pflaumen-Cherrytomate, die mit ihrer beinahe schwarzen Färbung sofort ins Auge fällt. Die Sorte wird als Mirado® Black F1 angeboten und basiert auf der Tomatensorte „Nightshade“. Ihre länglichen, kleinen Früchte besitzen bereits früh eine außergewöhnlich dunkle bis nahezu schwarze Schale. Besonders charakteristisch ist die rötliche sternförmige Zeichnung im Bereich des Fruchtansatzes. Der richtige Erntezeitpunkt lässt sich bei dieser ungewöhnlichen Tomate ebenfalls an ihrer Farbe erkennen: Vollreife Früchte beginnen leicht rosa bis rötlich durch die dunkle Schale zu schimmern. Im Inneren überrascht Mirado Black mit intensiv rotem Fruchtfleisch. Geschmacklich ist sie kräftig aromatisch, ausgewogen und angenehm süß, ohne dabei übermäßig zuckrig zu wirken. Die knackigen kleinen Früchte eignen sich hervorragend zum Naschen und sind durch den starken Kontrast zwischen dunkler Schale und rotem Fruchtfleisch ein besonderer Blickfang.

Eigenschaften der Mirado Black:

Fruchtgröße: Kleine Pflaumen-Cherrytomate, ca. 20–25 g.
Geschmack: Kräftig aromatisch, ausgewogen und angenehm süß; nicht übermäßig süß.
Farbe: Nahezu schwarz mit rötlicher Sternzeichnung; bei Vollreife schimmert die dunkle Schale leicht rosa bis rot durch. Das Fruchtfleisch ist intensiv rot.
Fruchtform: Klein, oval bis länglich und pflaumenförmig.

Anzuchtsempfehlungen: Im Frühjahr etwa 6–8 Wochen vor dem letzten Frost aussäen. Die Samen leicht mit Erde bedecken und bei etwa 20–24 °C gleichmäßig feucht halten. Nach dem Auflaufen benötigen die Jungpflanzen einen sehr hellen Standort und können nach Ausbildung der ersten echten Laubblätter pikiert werden. Nach den letzten Frösten und einer ausreichenden Abhärtungsphase ins Gewächshaus, an einen sonnigen und geschützten Platz im Freiland oder in einen großen Kübel pflanzen. Mirado Black wächst indeterminiert als Stabtomate und kann etwa 1,8 m Höhe erreichen. Eine stabile Rankhilfe ist daher empfehlenswert. Für einen luftigen Wuchs kann die Pflanze regelmäßig ausgegeizt und ein- bis zweitriebig kultiviert werden. Gleichmäßiges Gießen und eine regelmäßige Nährstoffversorgung fördern einen reichen Fruchtansatz. Die Früchte sollten nicht allein anhand ihrer schwarzen Grundfarbe geerntet werden: Erst wenn sich ein leichter rosa bis rötlicher Schimmer entwickelt, haben sie ihre volle Reife erreicht. Mirado Black weist außerdem mehrere züchterisch angegebene Resistenzen beziehungsweise intermediäre Resistenzen auf, unter anderem gegenüber Tomatenmosaikvirus, Samtfleckenkrankheit sowie bestimmten Fusarium-, Nematoden- und Mehltauerregern.

Warum Saatguterhalt bei Mirado Black anders funktioniert: Mirado Black ist im Unterschied zu vielen historischen oder samenfesten Tomatensorten eine F1-Hybride. Ihre besonderen Eigenschaften entstehen durch die gezielte Kreuzung ausgewählter Elternlinien. Samen aus selbst geernteten Mirado-Black-Früchten können zwar grundsätzlich keimen, die daraus entstehenden Pflanzen spalten sich in der nächsten Generation jedoch genetisch auf. Farbe, Fruchtform, Geschmack, Ertrag und Wuchseigenschaften können daher deutlich von der ursprünglichen Mirado Black abweichen. Wer genau die charakteristischen Eigenschaften dieser Sorte erhalten möchte, sollte deshalb auf originales F1-Saatgut zurückgreifen. Wer hingegen Freude am Experimentieren hat, kann Nachkommen einer F1-Hybride über mehrere Generationen selektieren – dabei können interessante neue Kombinationen entstehen, sie sind jedoch nicht mehr als sortenechte Mirado Black anzusehen.

Eine Packung enthält 10 Samen.

Leider hat die EU hat das Sortenzulassungsverfahren so stark verschärft, dass wirtschaftlich uninteressante Sorten sowie solche, die nicht der weit verbreiteten "Einheitstomate" entsprechen, ausgesondert wurden. Dadurch haben viele alte Sorten ihre offizielle Sortenzulassung verloren. Wir möchten darauf hinweisen, dass die angebotenen Sorten ausdrücklich als Sammelobjekte oder Zierpflanzen verkauft werden, da sie nicht mehr für den kommerziellen Anbau zugelassen sind, obwohl sie kulinarisch wertvoll sind. Bedauerlicherweise dürfen sie nicht mehr zu Genusszwecken verwendet werden.