Entdecken Sie die faszinierende „Tomatillo“ (Physalis philadelphica / P. ixocarpa):
Tauchen Sie ein in die Welt der Tomatillo – der „grünen Tomate“ der mexikanischen Küche, die eigentlich zur Gattung Physalis gehört. Bereits in vorkolumbischer Zeit kultiviert, war sie für die Azteken und später in ganz Mesoamerika ein Grundpfeiler der Alltagsküche. Charakteristisch sind die papierartigen Lampion-Hüllen (Kelchhüllen), in denen die Früchte reifen: Von hellgrün über gelb bis violett, je nach Typ. Vollreif füllt die Frucht den Lampion aus, dieser platzt häufig auf – der perfekte Zeitpunkt für Salsa Verde, Chutneys und Eintöpfe. Kulinarisch bringt Tomatillo eine frische, zitrusartige Säure und kräuterige Noten – unverzichtbar für authentische mexikanische Salsas.
Eigenschaften der Tomatillo:
Fruchtgröße: Mittelgroß, rund, meist 4–6 cm (ca. 40–70 g), in Lampionhülle.
Geschmack: Frisch-säuerlich, leicht fruchtig-kräuterig; ideal für Salsa Verde.
Farbe: Meist grün bis gelb
Anzuchtsempfehlungen: Im Frühjahr 6–8 Wochen vor dem letzten Frost vorziehen. Samen nur hauchdünn bedecken und bei 20–24 °C keimen lassen; hell weiterkultivieren und pikieren. Nach dem Abhärten und sicherem Frostende ins Freiland, Hochbeet oder in große Töpfe pflanzen. Tomatillos wachsen kräftig buschig (meist 80–150 cm), brauchen viel Sonne, wärmebegünstigte Standorte und stabile Stützen. Wichtig: Für sicheren Fruchtansatz mindestens zwei verschiedene Pflanzen (gleiche Sorte reicht) setzen, da viele Tomatillo-Linien Fremdbestäubung bevorzugen. Gleichmäßig wässern, nährstoffreich, humos und gut drainiert kultivieren. Ernten, wenn die Hülle papierartig, trocken ist und sich öffnet; Früchte halten sich gekühlt mehrere Wochen.
Eine Packung enthält 10 Samen.